Arbeitsschutz

Arbeitsschutz bezeichnet den gesetzlichen Schutz des Personals gegen Gefährdungen, die bei ihrer beruflichen Tätigkeit auftreten können. Genauso wie es zahlreiche Branchen und Arbeitsanforderungen gibt, gibt es auch zahlreiche Arten von Arbeitsschutz. Das ordnungsgemäße Einrichten des Arbeitsplatzes, die richtige Lagerung von Gefahrenstoffen und die Einhaltung von geregelten Arbeitszeiten sind einige davon. Wir legen in unserer Produktpalette besonderen Wert auf die Personenschutzausrüstung (PSA) und sind Partner großer Arbeitsschutzanbieter und können hier nicht nur ein breites, sondern vor allem tiefes Sortiment vorzeigen.
Angefangen mit der richtigen Berufsbekleidung, über die passenden Sicherheitsschuhe, bis hin zum idealen Handschutz. Der ausgewählte Filter bei der Atemmaske, der ausreichende Gehörschutz oder der sicherste Auffanggurt für Ihre Anwendung. In all diesen Bereichen fühlen wir uns zu Hause und stehen Ihnen mit Fachkompetenz und Leistungsfähigkeit zur Seite.
 

Die Zeiten der plumpen und einfarbigen Berufsbekleidung sind schon lange vorbei. Neue, aufregende und ansprechende Designs findet man nicht mehr ausschließlich in Modegeschäften, sondern auch in der Arbeitsschutzbranche. Natürlich werden die Sicherheitsaspekte dabei nicht außer Acht gelassen und stehen weiterhin im Vordergrund. Bundjacke und Bundhose, Latzhose oder Overall, Sommer- oder Winterhose. Das Feld der Berufsbekleidung ist breit aufgestellt für unterschiedlichste Anwendungsgebiete, sei es das Schweißen, das Arbeiten im Straßenverkehr oder Chemiewerk.
Falls Sie sich nicht sicher sind welche Anforderung die Berufsbekleidung in Ihrem Betrieb erfüllen muss, kontaktieren Sie uns und profitieren Sie von unserer fachlichen Beratung.

Eine durchtrittssichere Sohle, eine Kunststoff- oder Stahlkappe und schon ist der Sicherheitsschuh fertig. Ganz so einfach gestaltet sich die Wahl des richtigen Arbeitsschuhs leider nicht immer, denn viele Faktoren sind ausschlaggebend für die Beschaffenheit des Schuhs und welche Sicherheitsklasse letzten Endes erfüllt werden muss.
In nahezu allen Bereichen des verarbeitenden oder dienstleistenden Gewerbes besteht die Gefahr, dass erhebliche Fussverletzungen auftreten können.
Gefährdungen können wie folgt kategorisiert werden:

mechanische Gefährdung z.B. durch Umfallen/Herabfallen von Gegenständen, Anstoßen an Gegenständen,
Eintreten von Nägeln
elektrische Gefährdung

z.B. durch Berührung spannungsführender Betriebsmittel, Funkenbildung infolge
elektrostatischer Aufladung

chemische Gefährdung z.B. durch Säuren, Laugen, Öle, Fette oder Kraftstoffe
thermische Gefährdung z.B. durch Wärme- oder Hitzestrahlung, glühende oder flüssige Teilchen,
Kontaktwärme oder Kälte


Zu den gängigsten Unterteilungen der Schutzklassen gehören:

S1 überwiegend trockene Arbeitsbereiche, Zehenschutzkappe, antistatisch, rutschhemmend, dämpfend
S1P wie S1 aber zusätzlich mit Durchtrittschutz
S2 wie S1 aber in Bereichen, in denen zusätzlich die Einwirkung von Nässe zu erwarten ist
S3 wie S1P mit Durchtrittschutz, aber in Bereichen in denen zusätzlich die Einwirkung von Nässe zu
erwarten ist ( insbesondere Bauwirtschaft)

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es noch weitere Klassifizierungsmerkmale gibt, wie z.B. die Kälteisolierungs eines Schuhs.
Wenn Sie fragen zur Beschuhung in Ihrem Betrieb oder für Sie persönlich haben, fragen Sie uns einfach und wir finden den perfekten Schuh für Sie zusammen!

Schuhe im LHG-Webshop

Ein Schutzhandschuh muss nicht nur passen, sondern Funktionalität und Nutze in Einklang bringen. Der beste Kälte- oder Schnittschutzhandschuh ist nutzlos, wenn er die Fingefertigkeit zu weit einschränkt und den Anwender arbeitsunfähig macht. Deshalb kann die Wahl des richtigen Schutzhandschuhs sehr schwer sein und bei einer großen Auswahl sieht man manchmal den Handschuh vor lauter Finger nicht. Wenn nicht bekannt ist welche Vorschriften eingehalten werden müssen, ist ein Berg von Piktogrammen, Normen und Beschreibungen nicht so schnell überwunden.
Allgemein gilt, dass alle Schutzhandschuhe die EN 420-Allgemeine Anforderungen an Handschuhe erfüllen müssen. Ausnahmen bestehen nur für Elektrikerhandschuhe und Handschuhe für den Einmalgebrauch. Hier werden die Mindestanforderungen an einen Handschuh geregelt. Jedem Handschuh ist eine Gebrauchsinformation beizufügen mit den Hinweisen zu Lagerung und Transport, Reinigung, Handhabung und Entsorgung. Auf den Handschuhen ist mindesten das CE-Zeichen anzubringen. In der Regel werden Handschuhe in Kategorie 2 und 3 eingestuft. Handschuhe der Kategorie 1 sind Handschuhe ohne besondere Schutzfunktion und schützen lediglich vor Schmutz oder dienen dem Produktschutz. Bei Handschuhen für einen besonderen Schutz müssen die Piktogramme der Spezialnormen am Handschuh angebracht werden.
Hier eine kleine Übersicht:

Kategorie IMinimale Risiken (z.B. Gartenarbeit, Produktschutz)
Kategorie IIMittlere Risiken ( z.B. Arbeiten mit Blechen oder Werkzeugen)
Kategorie IIIHohe Risiken (z.B. Arbeiten mit Chemikalien)

Spezialnormen und Piktogramme

In der EN 420 sind die wichtigsten Piktogramme für die Spezialnormen der Handschuhe aufgeführt. Diese sind auf dem Handschuh, der Verpackung und der Gebrauchsanleitung anzubringen.Darüber hinaus gibt es weitere Normen und Piktogramme.
Ein paar Ausgewählte bilden wir hier ab:

EN 374chemische Risiken-vollwertig
EN 388mechanische Risiken
EN 407Wärme und Feuer
EN 511Risiken durch Kälte

Leistungslevel

In den Spezialnormen sind die Leistungslevel definiert, aufgrund der die Schutzfähigkeit vom Träger beurteilt werden kann. Die Reihenfolge der Prüfungspunkte ist einzuhalten und die Ziffern sind am Hanschuh neben dem Piktogramm der Spezialnorm anzubringen. Level X bedeutet, dass diese Prüfung bei diesem Handschuh nicht durchgeführt wurde.
Beispiel anhand der EN 388-Mechanische Risiken

  • 1. Ziffer Abriebsfestigkeit 0-4
  • 2. Ziffer Schnittfestigkeit 0-5
  • 3. Ziffer Weiterreißfestigkeit 0-4
  • 4. Ziffer Stichfestigkeit 0-4

Wird sich an diesen Punkten orientiert, rückt die richtige Auswahl des Schutzhandschuhs Stück für Stück näher. Sollten Sie sich trotzdem nicht sicher sein und noch Fragen haben, beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch!

Handschutz im LHG-Webshop

Wer bei seiner Arbeit keinen Kopf- oder Gesichtsschutz trägt, obwohl er getragen werden muss, riskiert seine Gesundheit. Ein einfaches ausrutschen, ein herabfallender Stein auf der Baustelle oder das Anschlagen des Kopfes  reichen aus, um schwerste Verletzungen zu verursachen. Oftmals ist dem potentiellen Anwender gar nicht bewusst, dass er einen Kopfschutz tragen muss oder eine Anstoßkappe keinen Schutzhelm ersetzt. Immer, wenn der Kopf durch Anstoßen oder herabfallende, pendelnde, umfallende oder weggeschleuderte Gegenstände gefährdet ist, müssen Schutzhelme nach EN 397 getragen werden und zwar immer und unabhängig von Beruf und Tätigkeit.
Außerdem muss jede Helmschale und Innenausstattung nach Norm gekennzeichnet sein:

  • EN 397
  • Herstellungszeitraum (Quartal/Jahr)
  • Gebrauchsanweisung
  • CE-Kennzeichnung
  • Name des Herstellers
  • Helmtyp
  • Größe
Aufgepasst!

Der Schutzhelm darf nicht weiter verwendet werden nach Einwirkung starker Schläge. Weiterhin sollten Helme aus Polyethylen nach spätestens 4 Jahren asugetauscht werden.

Wenn Sie noch den richtigen Kopf- oder Gesichtsschutz suchen, schauen Sie doch mal in unseren Webshop.

In Industrie und Handwerk ist ohne das richtige Sehvermögen kein Arbeiten möglich. Umso wichtiger ist es, das Sehvermögen ausreichend zu schützen und vor schädlichen Einflüssen zu bewahren. Wenn die Möglichkeit einer Gefährdung für Auge oder Gesicht besteht, muss der Arbeitgeber einen geeigneten Augenschutz zur Verfügung stellen. Die Träger von Augenschutz dürfen außerdem durch das Tragen bei der Arbeit nicht beeinträchtigt werden. Hinzu kommt, dass das Augenschutzgerät den geltenden Vorschriften entsprechen und geprüft sein muss.
Augenschutzgeräte können in zwei Kategorien unterteilt werden:

Schutzbrillen
Schutz vor...
  • Teilchen mit geringer Stoßenergie
  • optische Strahlung (ultraviolett/infrarot)
Vollsichtbrillen
Schutz vor...
  • Teilchen mit mittlerer Stoßenergie
  • Staub, feine Partikel oder chemische Substanzen (Flüssigkeiten, Sprays, Gase)
  • geschmolzenes Metall und heiße Feststoffe
  • optische Strahlung (ultraviolett/infrarot)

Neben diesen allgemeinen Schädigungsmöglichkeiten gibt es Normen die besonders spezielle Anforderungen abdecken:

Spezielle Anforderungen
EN 169Filter für das Schweißen
EN 170Ultraviolettschutzfilter
EN 171Infrarotfilter
EN 172Sonnenschutzfilter

Damit Sie immer den Durchblick haben, würden wir uns freuen Sie in puncto Augenschutz beraten zu dürfen. Vorab können Sie sich einen Überblick unseres Sortiments im Webshop verschaffen.

Augenschutz im LHG-Webshop

In bestimmten Branchen ist Lärm unvermeidlich und birgt Gefahren für die Belegschaft. Der Gehörschutz hat zum Ziel, den Schallpegel während der Arbeit so zu reduzieren, dass er nicht mehr schädlich auf uns wirkt. Entscheidend dafür ist der Dämmwert, welcher den Schallpegel mindestens auf 80 Dezibel (dB) verringern muss, denn hier liegt die Grenze der Gehörschädlichkeit.


Hier eine Beispielrechnung:

Ein Schlagschrauber hat einen durchschnittlichen Schallpegel von 105 dB

Die Grenze der Gehörschädlichkeit liegt bei einem Schallpegel von 80 dB

Der Dämmwert ergibt sich nun aus der Differenz dieser Werte : 105 dB - 80 dB = 25 dB

Fazit: Bei der Nutzung eines Schlagschraubers muss die anwendende Person einen Gehörschutz mit einem Dämmwert von 25 dB tragen.


Für einen Arbeitgeber ist also wichtig zu wissen, welchem Schallpegel seine Angestellten ausgesetzt sind, um den Gehörschutz richtig auszuwählen.
Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Gehörschutz haben oder sich nicht sicher sind, ob Kapselgehörschützer oder Gehörschutzstöpsel zu wählen sind, dann kontaktieren Sie uns doch!

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